- Beschwörung, die Augen zu öffnen

„Mein Körper ist mein Tempel“

 

Dieses Sprichwort spiegelt gut den Grund wider, warum sich Menschen seit jeher ihren Körper mit Tätowierungen verzieren lassen. So wie der Tempel die Gebetszeremonien schützt, so stellt die Haut die äußere Hülle des Menschen dar. Eine besonders heilige Form des Tätowierens ist die Yant Sak Methodik. Sie bezeichnet eine buddhistische sakrale Tätowierform, die in Südostasien seit Jahrhunderten praktiziert wird. 

Ich habe eine Reise nach Kambodscha unternommen, um mir dort ein Yant Sak Tattoo stechen zu lassen, mit dem Ziel, die kulturellen Hintergründe zu verstehen. Ich begab mich auf die Suche nach dem Ursprung der Motive und stellte dabei fest, dass die Tätowierungsform eine Fusion verschiedener religiöser Glaubensrichtungen und Zeitepochen verschiedener Länder ist. 

Aus diesen neuen Erkenntnissen und Eindrücken ist ein Buch entstanden. Meine Arbeit klärt mittels Texten und Bildern über den Aufbau, die Struktur, die emotionale und spirituelle Bedeutung der Tätowierkunst aus dem fernen Asien auf. 
 

Yant Sak